Donnerstag, 25. August 2011

...

Hat niemand ein Pferd
in der Tasche
dass er mir’s liehe
jetzt ist die Zeit
dass man fliegend
das Eine erjagt
fliegend und flüsternd

ich hob über Wolken das Wort
verkrallt in die Mähne
die wächst
flimmernde Härchen aus Licht
über atemschwerer Luft
geteert und entfedert
fällt sie zur Erde

Stein gewordene Worte
zum Gedenken
gehäuft in der Wüste
nicht nur ehedem
menschlicher Städte
ihr Flüstern trägt weit
die grünen Ohren gespitzt
gewärtigt sie ständig das Gras


24.12.2010


Guck mal
was ich
gemacht habe
sagt das Kind
und zeigt sein Töpfchen

Schau mal
was ich
gemacht habe
sagt der Poet
und zeigt sein Gedicht

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Zuletzt aktualisiert: 22. Mär, 08:43

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